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    Gynäkomastie Berlin – Brustverkleinerung für den Mann

    Manche Männer leiden unter vergrößerten Brustdrüsen. Medizinisch spricht man dann von einer „Gynäkomastie“. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet in etwas so viel wie „feminin erscheinende Brust“. Diese umgangssprachlich auch als „Männerbrust“ bezeichnete Brustveränderung kann sowohl einseitig, als auch beidseitig auftreten. Viele betroffenen Patienten klagen über Schmerzen im Bereich der gesamten Brust sowie eine Überempfindlichkeit der Brustwarze. Insbesondere beim Sport oder bei Bewegung des Drüsengewebes treten derartige Schmerzen rasch auf. Doch gerade für ansonsten sportliche, junge Patienten ist die Gynäkomastie eine nicht nur körperlich, sondern auch psychisch belastende Erkrankung, die einen hohen Leidensdruck erzeugt: Saunagänge sind mit Schamgefühl begleitet, der Strandurlaub wird zur Qual.

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    Beratungstermin: 03022389908

    Allgemeines zur Gynäkomastie-OP

    Wenn Sport, Ernährung und Hormonpräparate nicht ausreichen, kann mit Hilfe einer Gynäkomastie-OP die Männerbrust verkleinert werden. Hierfür gibt es verschiedene Optionen, die je nach individuellem Befund und zugrundeliegender Krankengeschichte im Einzelfall zu empfehlen sind. Wichtig ist jedoch vorab, bestimmte Ursachen für die Gynäkomastie auszuschließen.

    Welcher Arzt ist für eine Gynäkomastie zuständig?

    Die allererste Anlaufstelle wäre hierfür der Hausarzt. Dieser kann zunächst mit den Untersuchungen beginnen und bei Bedarf die nötigen Überweisungen an die Fachärzte ausstellen. Um alle notwendigen Untersuchungen vorzunehmen, sind verschiedene Fachärzte gefragt: Kardiologen, Endokrinologen, Internisten, Urologen. Erst danach können Sie sich an einen plastischen Chirurgen wenden. 

    Patientenfrage: Wie bekomme ich eine Gynäkomastie weg?

    Da Gynäkomastien verschiedenartig sind, gibt es gleich mehrere Optionen, diese zu entfernen. Eine Pseudogynäkomastie wird meist mithilfe einer Liposuktion entfernt. Bei einer Drüsen-Gynäkomastie wird das Drüsengewebe chirurgisch entfernt und bei Bedarf auch eine Liposuktion angewendet. Die modernen, minimalinvasiven Methoden zur Reduktion einer unwesentlich ausgeprägten Männerbrust sind Kryolipolyse und Radiofrequenztherapie.

    Gynäkomastie – Fakten

    Dauer der OP: ca. 1 Stunde
    Dauer des Aufenthalts in der Klinik: 1 Tag ambulant oder stationär
    Anästhesie: Vollnarkose / Allgemeinanästhesie oder Dämmerschlaf
    Nachbehandlung: 6 Wochen Kompressionswäsche, körperliche Schonung
    Gesellschaftsfähig: sofort

    Seitliche Aufnahme einer Männerbrust vor Gynäkomastieentfernung

    Ablauf der Gynäkomastie-OP bei Sinis Aesthetics Berlin

    Vor der Gynäkomastie-Entfernung: Die Ursachen erforschen

    Die Ursachenforschung ist gerade bei der Männerbrust ein komplexes und vielschichtiges Feld. Bevor man sich also für eine Gynäkomastie-OP entschließt, sollte zunächst ein Facharzt für Endokrinologie aufgesucht werden. Denn: Im Allgemeinen werden physiologische, also normale Veränderungen der männlichen Brust von krankhaften Veränderungen unterschieden. Demnach spricht man auch von echter und falscher Gynäkomastie.

    Bei der echten Gynäkomastie handelt es sich um einen abnormen Wuchs von Drüsen- und Fettgewebe im Bereich der Brust. Die Ursachen sind dabei vielfältig: Die echte Gynäkomastie ist ein Symptom, das auf Störungen im Regelkreis des Hormonhaushalts basiert. Sowohl ein Mangel an männlichen Geschlechtshormonen (Androgene) als auch ein Überschuss an weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogene) kann hierbei vorliegen. In einigen Fällen reagiert das Brustdrüsengewebe auch ohne Veränderungen im Hormonhaushalt übermäßig sensibel auf Östrogen und verursacht auf diese Weise eine Gynäkomastie. Eine weitere Ursache kann eine Störung in der Hirnanhangsdrüse sein, die einen entscheidenden Einfluss auf die Regulierung vieler körpereigener Hormone hat. Auch chronische Erkrankungen wie Nieren- oder Leberversagen oder Schilddrüsenerkrankungen können Veränderungen der Hormonkonzentrationen nach sich ziehen. Weiterhin führen Nebenwirkungen gewisser Medikamente (beispielsweise Neuroleptika, Säureblocker) sowie anabole Steroide (Anabolika) zur Ausbildung einer echten Gynäkomastie beitragen und eine Brustverkleinerung bei einem Mann notwendig machen.….mehr lesen

    Die falsche Gynäkomastie, auch Pseudogynäkomastie genannt, ist wiederum eine natürliche Veränderung der männlichen Brust mit zunehmendem Alter oder bei starkem Übergewicht. Das Erscheinungsbild gleicht dem der echten Gynäkomastie, die Therapie ist jedoch verhältnismäßig unkomplizierter, da das überschüssige Fett der Männerbrust einfach abgesaugt werden kann.

    Vor jeder möglichen Gynäkomastie-OP sollte also eine gründliche Ursachenforschung durch einen Endokrinologen betrieben werden. Kann keine auslösende Ursache festgestellt werden oder ist die medikamentöse Therapie nicht zielführend, ist eine chirurgische Intervention sinnvoll.

    Gynäkomastie-Entfernung: Der richtige Arzt und OP-Ablauf

    Gerade weil das Thema „Männerbrust verkleinern“ bei den meisten Betroffenen ein sensibler Punkt ist, das ein psychisches und physisches Leiden auslösen kann, sollte man sich ausschließlich in die Hände eines speziell dafür ausgebildeten und erfahrenen Facharztes für plastischen Chirurgie begeben, der die Gynäkomastie-OP bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt hat. In Berlin konnte Prof. Dr. Nektarios Sinis bereits eine Vielzahl von teilweise komplizierten und aufwändigen Gynäkomastie Operationen erfolgreich durchführen.

    Im Rahmen eines detaillierten und umfassenden Beratungsgesprächs wird nach der vorherigen hormonellen Abklärung der OP Ablauf der Gynäkomastie besprochen. Im Rahmen dieses Termins wird auch nochmals untersucht, ob es sich um eine echte Gynäkomastie oder um eine Pseudogynäkomastie handelt. Je nach Ergebnis von Untersuchung und Gespräch unterscheidet sich der Ablauf und die Dauer des Eingriffs: Die Operation der echten Gynäkomastie erfolgt in Vollnarkose. Der Zugang zum Brustdrüsengewebe wird über einen kleinen Hautschnitt um den Warzenhof ermöglicht. Der Drüsenkörper selbst wird entfernt und die Haut anschließend schichtweise verschlossen. In einigen Fällen bietet es sich an, eine ergänzende Fettabsaugung der Männerbrust durchzuführen. Die Operation der Pseudogynäkomastie kann in Allgemeinnarkose oder im Dämmerschlaf stattfinden. Hierbei wird über einen kleinen Hautschnitt in der Unterbrustfalte zunächst die sogenannte Tumeszenz-Lösung eingebracht, um die überschüssigen Fettzellen anschwellen zu lassen. Anschließend wird das Fettgewebe im Sinne einer normalen Liposuktion fächerförmig abgesaugt.….mehr lesen

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    Vor der Gynäkomastie-OP

    Im Rahmen der Vorbereitung auf eine Gynäkomastie-OP sollten Sie einige Aspekte berücksichtigen und ausführliche Informationen mit uns austauschen. Zunächst muss immer abgeklärt werden, ob es sich um ein Wachstum des Brustdrüsengewebes handelt oder lediglich eine Lipomastie (Fettansammlung) vorliegt — eine echte Gynäkomastie oder eine Pseudogynäkomastie. Hierfür sind einige Beratungsgespräche sowie Voruntersuchungen unumgänglich, bei denen sowohl die Behandlungsmethode als auch die Art der Anästhesie festgelegt werden kann. Gerade im Falle der Gynäkomastie ist die Ursachenfeststellung für die Auswahl der Behandlung ausschlaggebend. Des Weiteren ist es äußerst wichtig, dass Sie uns im Bezug auf Ihre Krankengeschichte informieren, um eventuelle Komplikationen bei der Narkose zu vermeiden: Wurden Sie bereits einmal operiert? Müssen Sie regelmäßig Medikamente einnehmen? Sind akute oder chronische Erkrankungen vorhanden? Haben Sie medikamentöse Unverträglichkeiten oder Allergien? Sind alle benötigten Informationen zusammengestellt und Fragen geklärt, werden Sie darauffolgend umfassend über die möglichen Methoden der Gynäkomastie-Behandlung und deren Abläufe informiert. Sie werden zudem über die alternativen Behandlungsmöglichkeiten wie beispielsweise Kryolipolyse oder Radiofrequenztherapie erfahren, wenn diese in Ihrem Fall infrage kommen würden. Außerdem werden das Anästhesieverfahren, der Klinikaufenthalt sowie anfallende Kosten ausführlich besprochen. Sie können mit uns selbstverständlich jederzeit Ihre Sorgen und Ängste teilen und Fragen stellen, die Sie möglicherweise beschäftigen.

    Darüber hinaus trägt Ihr eigenes, verantwortungsvolles Verhalten vor dem Eingriff einen wesentlichen Beitrag zum reibungslosen Ablauf der Operation und zur anschließenden Wundheilung bei. Etwa zwei Wochen davor empfiehlt es sich weitestgehend, auf das Rauchen zu verzichten, da das Rauchen die Blutzirkulation vermindert, wodurch sich die Wundheilung verschlechtert — Raucher erleiden häufiger Probleme bei der Wundheilung als Nichtraucher. Die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, Schmerzmittel oder Schlafmittel sollte auch vorübergehend eingestellt werden. Gleiches gilt für Alkohol sowie hormonhaltige Medikamente. Es wäre zudem sinnvoll, mit Wechselduschen zu beginnen und nach dem Eingriff fortzusetzen, sobald Sie wieder duschen dürfen — dadurch wird eine schnellere Wundheilung begünstigt, da Ihr Körper besser durchblutet wird.

    Wie sieht die Voruntersuchung bei einem Gynäkomastie-Eingriff aus?

    Zu Beginn jeder Gynäkomastie-Behandlung findet ein ausführliches Beratungsgespräch sowie ein eingehendes Anamneseverfahren bei Ihrem Hausarzt statt, wobei je nach Ausgangslage verschiedene Diagnosemethoden angewendet werden können. Bevor zugunsten eines chirurgischen Eingriffs entschieden wird, müssen mögliche hormonelle Ursachen ausgeschlossen werden, da eine Vergrößerung der männlichen Brust auf unerkannte Erkrankungen hinweisen kann. Beispielsweise kommt übermäßiger Drogenkonsum als Ursache für die hormonelle Dysbalance in Frage, wobei ganz vorne Alkohol, Marihuana sowie Heroin liegen. Außerdem können Haar- und Hautpflegeprodukte für das Ungleichgewicht im Hormonhaushalt sorgen, da sie mitunter künstliche weibliche Hormone enthalten können. Darüber hinaus kann die Gynäkomastie auf Leber- und/oder Nierenerkrankungen hinweisen, da diese Körperorgane im Hormonhaushalt von besonderer Bedeutung sind. Hierbei können die Funktionsstörungen zu einem Östrogenüberschuss führen, was seinerseits die Ausprägung der Gynäkomastie begünstigt. Zusätzlich kann Übergewicht für die Entstehung einer Männerbrust sorgen, da das Fettgewebe auch eine Bedeutung im Hormonhaushalt hat. In Anbetracht dessen, dass die eigene Hormonproduktion fehlerhaft sein kann, wäre eine hormonelle Abklärung bei einem Endokrinologen durchaus sinnvoll. Des Weiteren kann eine eventuelle Krebserkrankung für das Entstehen einer Männerbrust sorgen. Obwohl Brustkrebs bei einem Mann eher seltener als bei Frauen vorkommt, ist er dennoch nicht unmöglich. Deshalb kann manchmal eine Mammographie angebracht sein, wobei diese nicht nur den Brustkrebs ausschließen sollte, sondern auch die Struktur des Brustgewebes zeigen kann. Ferner kann die Einnahme von sogenannten Säureblockern eine weitere Ursache für die Vergrößerung der männlichen Brust sein — hierbei handelt es sich um Medikamente gegen verschiedene Magenprobleme wie beispielsweise gegen Sodbrennen. Ebenfalls kann die Einnahme bestimmter Herzmedikamente, blutdrucksenkender Mittel oder Neuroleptika die Entstehung einer Gynäkomastie begünstigen. Um herauszubekommen, welche Medikamente es sein könnten, kann eine Rücksprache mit dem Hausarzt schnell für Klarheit sorgen. Eine Schlüsselrolle spielt zudem die erbliche Veranlagung.Deshalb muss zunächst immer abgeklärt werden, ob es sich um ein Wachstum des Brustdrüsengewebes handelt oder lediglich eine Lipomastie (Fettansammlung) vorliegt. Erst nach sorgfältiger Ursachenforschung sowie erfolglosen Therapien kann eine chirurgische Lösung zur Reduktion der Männerbrust in Erwägung gezogen werden.

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    Nach der Brustverkleinerung für Männer in der Sinis Klinik Berlin

    Nach der Gynäkomastie-OP

    Die Nachbehandlung einer Gynäkomastie-OP besteht im Wesentlichen aus körperlicher Schonung für mindestens zwei Wochen. Zudem sollten Patienten Sport für etwa sechs Wochen vermeiden und eine spezielle Kompressionsweste tragen. Des Weiteren sollten in den ersten Tagen nach der Operation noch eine Abdeckung mit Schmerzmitteln und Antibiotika zum Schutz vor einer postoperativen Infektion erfolgen.

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    Komplikationen und Risiken der Gynäkomastie-OP in der Sinins Klinik Berlin

    Im Grunde genommen ist die Gynäkomastie-OP an sich ein unproblematischer Eingriff, der in der Regel keine Komplikationen mit sich bringt. Allerdings lassen sich bei einer solchen Brustoperation Risiken nicht vollständig ausschließen — wie auch bei jedem anderen, chirurgischen Eingriff. Es können sich mitunter primäre Komplikationen wie beispielsweise Infektionen oder Nachblutungen einstellen. Durch die Einnahme von Antibiotika sowie die strikte Einhaltung der Hygienevorschriften können Sie jedoch diese Art von Komplikationen weitestgehend vermeiden. Zu den häufigsten Komplikationen einer Gynäkomastie-OP gehören Schmerzen, Blutergüsse und Schwellungen, die sich jedoch durch Schonung und Kühlung der betroffenen Partie nach einiger Zeit zurückbilden. Komplikationen können Sie insgesamt auf ein Minimum reduzieren, wenn Sie sich von einem erfahrenen und hochqualifizierten, plastischen Chirurgen behandeln lassen. Zudem verfügt die Sinis Klinik über eine hochmoderne Ausstattung sowie den optimalen Bedingungen, um solche Operationen risikoarm durchführen zu können. Allgemein gesehen, durch die Wahl eines erfahrenen Chirurgen können viele Risiken weitestgehend vermieden werden.

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    Kosten der Gynäkomastie-OP in Berlin

    Gynäkomastie-OP – Die Kosten

    In der SINIS KLINIK BERLIN wird auf jeden unserer Patienten und Patientinnen individuell eingegangen. Denn die Gynäkomastie ist ein weites, sensibles und komplexes Feld: Unterschiedliche Ursachen der Männerbrust erfordern unterschiedliche Behandlungsweisen. Aus diesem Grund ist es nicht sinnvoll Pauschalpreise oder ca. Preise anzugeben. Bei jedem plastisch-ästhetischen Eingriff sind die Kosten ein Ergebnis aus vielen Einzelfaktoren und können somit auch – je nach den persönlichen Bedürfnissen – variieren. In einem individuellen Beratungsgespräch können die Kosten für eine Gynäkomastie-OP genau abgesteckt werden.Die Kosten beim Erstgespräch richten sich grundsätzlich an der Gebührenordnung für Ärzte. Danach zahlen die Patientinnen für das Erstgespräch mit Anamnese, Erhebung der bisherigen Befunde, körperlicher Untersuchung und Ausarbeitung eines Therapie- und Kostenplans 50 Euro. Diese Gebühr ist einmalig zu entrichten und wird nicht auf die weitere Behandlung angerechnet.

    Gynäkomastie in Berlin

    Lassen Sie sich von uns beraten: Prof. Dr. Sinis und sein Team haben bereits zahlreiche Gynäkomastie-Operationen in Berlin durchgeführt. Dabei stehen wir Ihnen stets zur Seite: Von der ersten Beratung, über die Ursachenforschung, der Wahl der Operations-Methode bis hin zur begleitenden Nachsorge.Wir geben Ihnen gerne detaillierte und individuelle Auskünfte zum Thema Gynäkomastie in Berlin und beraten Sie über die Kosten und eine mögliche Finanzierung. Vereinbaren Sie noch heute Ihren individuellen Termin: Rufen Sie uns gern an unter 030 223 899 08 oder füllen Sie einfach unser Kontaktformular aus.

    Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Gynäkomastie-OP in Berlin?

    In der Regel werden die Kosten einer Gynäkomastie-OP weder von einer gesetzlichen noch von einer privaten Krankenkasse übernommen, da es sich meist hierbei um einen nicht medizinisch notwendigen, sondern um einen ästhetisch bedingten Eingriff handelt. Zudem stellen die meisten Gynäkomastie-Fälle eine sogenannte Normvariante dar, was bedeutet, dass die Brustform quasi im Bereich der normalen Ausprägung der männlichen Brust liegt. Da jeder Mann je nach Veranlagung eine gewisse Menge an Fett- und Brustdrüsengewebe besitzt, sind die Brüste bei einigen Männern stärker ausgeprägt als bei den anderen. Wenn der Patient jedoch überzeugend nachweisen kann, dass er dadurch stark körperlich und psychisch eingeschränkt ist, können in einigen, wenigen Fällen die Krankenkassen die Kosten einer Gynäkomastie-Operation teilweise oder sogar ganz übernehmen. Dabei sollten alle möglichen, konventionellen Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden erfolglos geblieben sein. Ist die medizinische Notwendigkeit einer Gynäkomastie-OP gegeben, können Sie einen Antrag auf Übernahme der Kosten bei Ihrer Krankenkasse stellen. Ob die Kostenübernahme bewilligt wird, entscheidet ein Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) auf Grundlage der eingereichten Unterlagen. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass die Kostenübernahme bewilligt wird. Voraussetzung ist hierfür, wie bereits erwähnt, dass Ihr psychischer und/oder körperlicher Leidensdruck durch die Männerbrust zu hoch ist. Ob Ihre Krankenkasse die Kosten des Gynäkomastie-Eingriffs übernehmen würde, sollten Sie entsprechend frühzeitig abklären.
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    FAQ — Häufig gestellte Fragen zum Thema Gynäkomastie-OP bei Prof. Dr. Sinis in Berlin

    In den meisten Fällen wird eine Gynäkomastie-OP stationär in einer bis zwei Stunden durchgeführt, wobei diese in schwierigen Fällen auch länger dauern kann. Zudem müssen Sie womöglich je nach Anästhesieverfahren bereits am Abend davor in die Klinik kommen. Bei gering ausgeprägten Fällen oder bei minimalinvasiven Vorgehensweisen ist auch ein ambulantes Verfahren möglich.

    Die Entfernung der Gynäkomastie wird in den meisten Fällen in einer kurzen Vollnarkose vorgenommen. Wenn die Männerbrust nicht besonders ausgeprägt ist, kann die OP auch unter lokaler Betäubung und zusätzlicher Sedierung durchgeführt werden. In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden wir individuell mit Ihnen alle zur Verfügung stehenden Anästhesieverfahren eingehend besprechen, um herauszufinden, welches davon für Sie persönlich am besten geeignet ist.

    Eine Gynäkomastie kann unter anderem durch die Einnahme von Drogen wie Alkohol und Marihuana oder auch anaboler Steroiden entstehen. In solchen Fällen kann sich die Männerbrust möglicherweise zurückbilden, wenn der Konsum dieser Substanzen eingestellt wird. Deshalb sollte unbedingt zunächst beobachtet werden, ob der Rückgang des Brustgewebes durch Verzicht auf die genannten Mittel zu verzeichnen ist, bevor eine Gynäkomastie-OP angestrebt wird.

    Sind die Ursachen einer Gynäkomastie festgestellt, ergibt sich in der Regel direkt eine Behandlungsmethode daraus. Damit lässt sich die zugrunde liegende Erkrankung je nach Ausgangslage auf unterschiedliche Weise behandeln. Im Rahmen der Therapie können sogar männliche Sexualhormone direkt verwendet werden. Sollte das alles sinnlos erscheinen und auch keinen Erfolg bringen, wird ein operativer Eingriff zur Reduktion des Brustgewebes in Betracht gezogen, wodurch letztendlich die Gynäkomastie entfernt werden kann.

    Die klassischen, operativen Eingriffe in der plastischen Chirurgie werden immer häufiger durch die alternativen, minimalinvasiven Behandlungsmethoden ersetzt. Nicht anders ist es auch im Bereich der Gynäkomastie-Behandlung. Die traditionelle Gynäkomastie-OP ist nur eine von vielen Möglichkeiten, eine Männerbrust loszuwerden. Vielfach können verschiedene Gynäkomastie-Formen ganz ohne OP, nicht-invasiv und schonend behandelt werden. Hierbei können Verfahren wie die Kryolipolyse, die sogenannte Coolsculpting oder die thermische Radiofrequenztherapie genannt werden.

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