Die Liposuktion, oder umgangssprachlich auch “Fettabsaugung” genannt, ist eine der beliebtesten und häufigsten chirurgischen Eingriffe. Diese Prozedur dient der Reduktion von überschüssigen Fettgewebedepots, in denen Fettzellen gespeichert werden, die nur sehr schwer oder schlimmstenfalls gar nicht wegzubekommen sind, trotz gesunder Diät und sportlicher Betätigung.  Weibliche Kurven sind schön, doch welche Frau träumt nicht auch von einem flachen Bauch und straffen Beinen? Beautyqueens wie Kim Kardashian, Jessica Alba, Beyonce und Co. machen es schon lange vor: Für Problemzonen wie den Unterbauch, die Lendenregion und Reiterhosen ist die Liposuktion eine effektive und einfache Lösung.  Auch wenn alle Operationen gewisse Gefahren bergen, die Fettabsaugung gehört zu den sogenannten „Oberflächeneingriffen“. Wie der Begriff schon deutlich macht, wird hier nicht in der Tiefe operiert, sondern nur direkt unter der Hautoberfläche.

Für die Liposuktion gibt es verschiedene Verfahren. Das geläufigste Verfahren ist die Tumeszenz-Liposuktion, bei der eine Flüssigkeit – meist bestehend aus einer sterilen hyperosmolaren Eletrolytlösung, Adrenalin und einem lokalen Betäubungsmittel – in das Unterhautgewebe gespritzt wird, um das Fettgewebe von der Haut abzulösen und die Fettzellen anschwellen zu lassen. Der Clou bei dieser Methode: Eine Vollnarkose ist oft nicht mehr notwendig, da die eingespritzte Betäubung lange anhält. Die Fettzellen werden anschließend mit feinen Kanülen manuell abgesaugt. Das Verfahren der Tumeszenz-Liposuktion wird gerne angewendet, da bei diesem Verfahren die Flüssigkeit das Fett optimal von der Haut abgelöst und im Anschluss problemlos abgesaugt werden kann. Und dies ohne die Gefahr einer Nerven-, oder Gefäßverletzung.

Eine zweite, ebenfalls effektive Methode der Fettabsaugung ist die vibrationsassistierte Liposuktion. Ähnlich wie bei der oben beschriebenen Tumeszenz-Liposuktion, auch „Basic Methode“ genannt, wird bei dieser Operation eine Flüssigkeit zur Fettablösung in das Unterhautgewebe gespritzt. Den einzigen Unterschied bilden bei dieser Methode die Kanülen.  Auch hier deutet der Name schon auf das Verfahren hin: Bei der vibrationsassistierten Liposuktion werden die Kanülen durch Vibration gesteuert wodurch weniger manueller Aufwand als bei der „Basic Methode“ notwendig ist. Diese Art der Fettabsaugung vereinfacht das Absaugen von verflüssigtem Fett, da Fettzellen durch die Vibration der Kanülen noch schneller platzen und das Fett dadurch in größerem Volumen abgesaugt werden kann. Das gewonnene Fett kann bei dieser Methode sogar wiederverwendet werden und dem Körper erneut zugeführt werden – beispielsweise bei der Faltenunterspritzung oder für eine Po- oder Brustvergrößerung.

Auch der Behandlungserfolg dieser Operation ist an die Nachbehandlung gekoppelt. Wir empfehlen das Tragen von Kompressionsware und zwar für mindestens vier bis sechs Wochen. Sobald sich die Schwellungen gelegt haben, was bereits nach mehreren Tagen der Fall ist, ist das Endergebnis sichtbar.

Bei weiteren Fragen zur Liposuktion oder anderen Operationen wie der Oberschenkelstraffung, Postraffung oder Brustvergrößerung, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Gerne beraten wir Sie persönlich in unserer Klinik in Dahlem.