Vor mittlerweile 10 Jahren erblickte das iPhone in einer sagenumwobenen Präsentation des Visionärs und Apple Gründers Steve Jobs das Licht der Welt und hat nicht nur unser Kommunikationsverhalten verändert, sondern war Wegbereiter für eine ganz neue Form der Informations- und Lebenskultur. Heute gibt es dank den Möglichkeiten, die durch den Siegeszug des iPhone geschaffen wurden, keinen Lebensbereich, in dem sich unser Verhalten nicht grundsätzlich geändert hat. Neben heute so alltäglichen Dingen wie Mobilem Internet, Mail und Social Media hat Apple mit dem iPhone und der entsprechenden Software aber auch im Medizinbereich neue Türen geöffnet.

Smartphones und Apple, was hat das mit Medizin zu tun?

Zunächst einmal stellt sich natürlich die Frage, was haben denn nun Smartphones im Allgemeinen und das iPhone im Besonderen mit Medizin, und dann auch noch mit der Schönheitschirurgie zu tun?

Nun, bei Weitem mehr als man denkt. Zunächst einmal steht das iPhone als Designobjekt mit einer klaren Formensprache für einen neuen Zeitgeist, und zielt auf Harmonie und Natürlichkeit, intuitive Bedienung und eine Reduktion auf das Wesentliche. All das sind Aspekte, die sich auch in der Schönheitschirurgie wiederfinden. Egal ob bei Brustoperationen oder Nasenkorrekturen, in der plastisch –ästhetischen Chirurgie ist es ebenfalls oberstes Prinzip, Harmonie, Symmetrie und Ausgeglichenheit zu erreichen.

Aber die Tätigkeitsfelder im Zusammenhang mit Medizin von Apple reichen weit über das bloße iPhone hinaus. Seit 2015 stellt Apple so für Entwickler eine eigene Softwareplattform zur Verfügung, mit der es Forschungsunternehmen aus dem Medizinbereich ermöglicht wird, mittels des sogenannten Researchs Kit Daten von freiwilligen Nutzern auszuwerten und im Rahmen von klinischen Forschungen einzusetzen.

Daneben hat Apple aber auch mit dem Care Kit eine weitere Plattform geschaffen, mit der täglich neue Apps auf den Markt gebracht werden, die es dem modernen Menschen ermöglichen, mit Hilfe der Technik engen Kontakt zu behandelnden Ärzten zu halten. So kann zum Beispiel durch entsprechende Kontrollen und Datenweitergabe in Echtzeit an den Arzt, der Heilungsverlauf nach einer Krankheit einfach und sicher kontrolliert werden, und gleichzeitig Besuche bei Ärzten und in Krankenhäusern auf ein Mindestmaß reduzieren. Wir prüfen derzeit in unserer Klinik den Einsatz eines entsprechenden Tools, um unseren Patienten auch postoperativ eine optimale rund um die Uhr Betreuung bieten zu können. Da wir in einigen Bereichen der plastisch ästhetischen Medizin durch die minimal-invasiven Techniken und wie z.B. bei der Wadenverkleinerung einer der wenigen Spezialisten international ist, bietet sich durch den Einsatz solcher Lösungen auch für Patienten aus Deutschland und dem Ausland die Chance eine solche Operation durchführen zu lassen, ohne eine längere Unterbrechung Ihres Alltagslebens vornehmen zu müssen.

Was hat das iPhone mit Schönheit zu tun?

Wer kennt den Anblick nicht, wenn man auf eine Gruppe von modernen Menschen in einem Kaffee trifft – Mindestens die Hälfte der Anwesenden ist in die Nutzung des Smartphones vertieft, laut aktueller Studien checken wir alle 7 Minuten unser Smartphone, und nutzen es so bis zu 1500-mal pro Woche. Und dank der zunehmenden Verbreitung von freien W-Lan Netzen und immer günstigeren Datenraten im Mobilfunk steht und das Web rund um die Uhr zur Verfügung. Neben der sicherlich teilweise berechtigten und angebrachten kritischen Auseinandersetzung mit den modernen Medien, haben aber die Möglichkeiten, die durch diese Technologien und gerade die sozialen Medien geschaffen wurden auch immense Vorteile mit sich gebracht.

Anytime-Anywhere, jederzeit verfügbare Informationen als Gewinn

Mittlerweile gibt es für den professionellen Einsatz wie in unserer Berliner Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. Sinis leistungsstarke 3D Simulationen wie Crisalix 3D, die es dem Interessierten gemeinsam mit dem behandelnden Arzt ermöglichen, im Rahmen eines Beratungsgesprächs ein konkretes Umsetzungsergebnis zu visualisieren.

Aber auch für den Privatanwender finden sich mittlerweile dank des Siegeszugs von iPhone und App Nutzung eine Vielzahl von einfachen, praktischen und kostengünstigen „virtuellen Schönheitschirurgie-Apps“, die neben einer einfachen Simulationsmöglichkeit auch noch oft ein umfangreiches Informationsmanual mit Fragen rund um das Thema Schönheitschirurgie, Operationstechniken, postoperative Versorgung, Ernährung und Pflege beinhalten.

Durch die Sozialen Medien und Bewertungsportale hat aber auch die Transparenz und die erleichterte Informationsbeschaffung deutlich zugenommen. Auch und gerade in der plastisch ästhetischen Medizin ist dies von großer Bedeutung. Früher war es nahezu unmöglich, sich ohne großen Kosten und Zeitaufwand über mögliche Schönheitsoperationen zu informieren, und einen geeigneten Arzt zu finden, der auch über die entsprechende Erfahrung verfügt und von Patienten entsprechend positiv beurteilt wurde.

In Gesprächen mit unseren Patienten stellen wir zunehmend fest, dass diese mit deutlich mehr Informationen an uns herantreten und sich entsprechend informiert haben. Um diesen Trend Rechnung zu tragen, haben wir eine umfangreiche Mediathek erstellt, in der sich Patienten ausführlich über angebotene Leistungen, Techniken, Möglichkeiten und Risiken informieren können. Diese Informationen sind nicht nur über die eigene Klinik Website, sondern auch über einen entsprechenden Youtube Channel, das Klinik eigene Facebook Profil oder bei Instagram abrufbar.

Darüber hinaus kooperiert Prof. Sinis mit den führenden deutschen Portalen im Bereich der Schönheitschirurgie wie Jameda und Estheticon, die auch eine ungefilterte und unabhängige Bewertungsplattform anbieten.

Und was kommt noch?

Bei der Einführung 2007 sagte Steve Jobs „Es ist ein iPod, ein Telefon und Internet, wir nennen es das iPhone“. Aber heute, 10 Jahre später muss man sagen- es ist noch viel mehr. Es ist die Straße in die Zukunft, mit deren Hilfe wir auch zukünftig immer mehr und umfangreicher an Informationen kommen und uns eine eigene und unabhängige Meinung bilden können. Und die nächsten Revolutionen stehen mit der Ergänzung des iPhone um „Virtual reality“ bereits in den Startlöchern.