Die Augen sind das Fenster zu unserer Seele. So besagt es schon die griechische Mythologie. Doch nicht immer sind diese Fenster weit geöffnet. Neben erblichen Faktoren befördern das Alter, sowie ein ungesunder Lebensstil mit wenig Schlaf und viel Nikotin ein hängendes Oberlid. Eine Einschränkung, die sich vor allem für dynamische Menschen in Beruf oder Gesellschaft zu einem störenden Faktor entwickeln kann.

Wer einen Eingriff erwägt, sollte bedenken: Die Korrektur des sogenannten Schlupflides ist nur oberflächlich betrachtet ein kleiner Eingriff. Wie bei allen ästhetischen Korrekturen ist es für die Betroffenen auch hier von Vorteil, sich genauer mit Ursachen und Behandlungsmethoden auseinandersetzen.

Woher kommen Schlupflider?

Durch den Abbau elastischer Fasern und eine Erschlaffung des Bindegewebes kommt es zu einem Absinken des sogenannten Orbitalfetts. Zudem entsteht ein Hautüberschuss, der vor allem am äußeren Bereich der Augenbraue herabhängt und Druck auf das Oberlid ausübt. Die Definition der Oberlidfalte (Supratarsalfalte) trägt maßgeblich zum Effekt des hängenden Oberlids bei.  Ein Umstand, der Betroffene nicht nur ästhetisch einschränkt, sondern auch zu einer erheblichen Verkleinerung des Sichtfeldes führen kann.

Um einen gelungenen Eingriff zu gewährleisten, müssen Dicke und Elastizität der Haut und der darunterlegenden Strukturen sowie gegebenenfalls Schwächen in der Muskulatur analysiert werden. Wie bei jedem ästhetischen Eingriff gilt auch hier: Sorgfalt und Zeit zahlen sich aus. Wählen Sie Ihren behandelnden Chirurgen daher mit Bedacht.

Wie verläuft die Operation?

Im Rahmen eines 30 bis 60-minütigen Eingriffs wird die überschüssige Haut entfernt und das Lid gestrafft. Der Schnitt wird dabei in der Lidfalte gesetzt – so bleiben nach der Wundheilung keine sichtbaren Narben zurück.  Auch eine dezente operative Straffung des Augenringmuskels kann zu einem deutlich sichtbaren Ergebnis beitragen. Die Lidöffnungsmuskulatur bleibt in jedem Fall unangetastet, so dass die Angst vor Beeinträchtigungen nach der Operation unbegründet ist.

Für die Oberlidstraffung ist außerdem eine lokale Anästhesie ausreichend, ein stationärer Klinikaufenthalt ist nicht vonnöten. Nach sieben bis zehn Tagen ist die Wundheilung im Normalfall abgeschlossen und die Augen erstrahlen wieder offen und in jugendlichem Glanz.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Eingriff haben, stehe ich Ihnen gern zu einem Termin für ein ausführliches Beratungsgespräch in meiner Privatklinik für Plastische und Äthetische Chirurgie zur Verfügung.