Schmale Lippen entsprechen nicht unbedingt dem weiblichen Schönheitsideal. Fühlen sich Frauen mit ihrem angeborenen Lippenvolumen partout nicht wohl, kann ein ästhetischer Eingriff Abhilfe schaffen. Zur Neuformung der Lippen stehen dabei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Für welche sich die Patientin entscheidet, sollte ausführlich mit dem behandelnden Arzt erörtert werden. Denn nur so kann die individuell beste Lösung gefunden werden.

Hyaluronsäure

Eine Lippenvergrößerung mit Hyaluronsäure gehört zu den gängigsten Eingriffen. Da diese Substanz, mit der das Volumen der Lippen aufgefüllt wird, nach und nach vom Körper abgebaut wird, sollte ein hochwertiger Anbieter von Hyaluronsäure gewählt werden – denn so sind die positiven Effekte der Lippenvergrößerung möglichst langfristig sichtbar. Normalerweise ist erst nach sechs bis zwölf Monaten eine erneute Behandlung notwendig. Ist die Patientin mit dem Ergebnis zufrieden, kann auch der Einsatz von dauerhaften Silikonimplantaten sinnvoll sein. Hier kommen dieselben Präparate wie an anderen Stellen des Körpers zum Einsatz.

Eigenfett

Wer an anderer Stelle ohnehin ein paar überschüssige Pfunde loswerden möchte, für den stellt die Kombination von Fettabsaugung und Eigenfetttransplantation eine Alternative dar. Hierfür wird Fettgewebe an einer Stelle des Körpers – etwa den Oberarmen oder dem Bauch – entnommen, aufbereitet und je nach Bedarf zum Auffüllen der Lippen eingesetzt. Auch hier kann ein langfristig stabiles Ergebnis erreicht werden.

Sehnenstreifen

Eine weniger bekannte Variante stellt die Transplantation eines Sehnenstreifens dar. Dieser wird mittels eines kleinen Schnitts an der Außenseite des Oberschenkels entnommen und über zwei jeweils drei Millimeter lange Schnitte an Ober- und Unterlippe eingesetzt. Auch der dadurch erzielte Volumengewinn kann zu einem harmonischen Gewinn der Gesichtsproportionen beitragen.

Für welchen Weg Sie sich auch entscheiden, länger als etwa eine Stunde dauert keiner der Eingriffe. Mit Hilfe von lokaler Kühlung sind die Nachwehen der Operation je nach Verfahren nach wenigen Stunden bis wenigen Tagen abgeklungen.