Immer mehr prominente Mütter leben es vor: Nach der Schwangerschaft soll der Körper bereits nach wenigen Wochen wieder so unberührt aussehen wie zuvor. Diesem Ideal nachzukommen, ist allerdings kein Kinderspiel.

Während der Schwangerschaft verändert sich der weibliche Körper enorm – und nicht immer bilden sich die Veränderungen nach der Geburt zufriedenstellend wieder zurück. Zwar können die genetische Veranlagung, ein gesunder Lebensstil und Sport den Regenerationsprozess positiv beeinflussen. Doch manchmal sind eine oder mehrere Operationen unvermeidbar, damit eine Frau sich wieder attraktiv und selbstbewusst fühlen kann.

Drei Bereiche sind für das sogenannte „Mommy Makeover“ besonders relevant: der Bauch, die Brust und der Intimbereich. Während der Schwangerschaft wird durch eine besondere Hormonzusammensetzung im Blut (Kortisol, Östrogen und Wachstumshormone) zusätzliches Fett in der Bauchregion eingelagert. Gleichzeitig führen der erhöhte Druck im Bauchraum, sowie schwaches Bindegewebe zu einer Verformung, die mit einem nach außen gepressten Bauchnabel, dem Verlust der Taille und zusätzlichen „Speckrollen“ einhergehen kann. Durch eine Bauchdeckenstraffung sowie eine Fettabsaugung können Flachheit und Straffheit wiederhergestellt werden.

Für die operativen Maßnahmen an der Brust gibt es nicht den einen goldenen Weg. Der Volumenzuwachs während der Schwangerschaft ist hier meist temporär. Nach der Geburt des Kindes können hängende Brüste, ein vergrößerter Warzenhof und nach unten gerichtete Nippel die Folge sein. Inwieweit und auf welche Weise eine Frau ihre Brüste neu gestalten möchte, ist eine individuelle Frage. Neben einer Brustvergrößerung bieten sich auch Bruststraffungen oder Brustverkleinerungen an.

Für Korrekturen im Intimbereich stehen minimal-invasive chirurgische Verfahren zur Verfügung. Sie werden unter anderem dazu eingesetzt, schmerzhafte Rissnarben zu korrigieren, eine gedehnte Vagina zurückzubilden oder erschlaffte Schamlippen zu korrigieren. Dabei wird auf die individuellen Probleme und Bedürfnisse jeder Patientin eingegangen.

Um die Regenerationszeit nach der Operation zu minimieren, kann es sinnvoll sein, mehrere Maßnahmen des Mommy Makeovers miteinander zu kombinieren. Sollten Sie weitergehende Fragen zu diesem speziellen Bereich der plastischen Chirurgie haben, freue ich mich Sie in meiner Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin begrüßen zu dürfen.