Prof. Dr. Sinis erfüllt dem kleinen Mädchen Nour ihren größten Wunsch – zu lächeln

 

„Verspottet als Monster.“ – die kleine Nour hat mit ihren 5 Jahren schon viel durchgemacht. Aufgrund einer geburtsbedingten Gesichtsnervenlähmung und der dadurch fehlenden Gesichtsmimik kann sich das niedliche Mädchen nicht ausdrücken und wird deshalb oft gehänselt. Besonders traurig: Nour kann nicht lächeln. Nur eine Operation, in der die Gesichtsnerven rekonstruiert werden, kann der kleinen Nour das Lächeln schenken. Um ihrer Tochter diesen Wunsch zu erfüllen und da ihnen selbst das Geld für eine Operation fehlt, hofften die Eltern auf Hilfe von ihrer Krankenkasse. Doch die Kasse wollte für die Kosten dieser komplizierten OP nicht aufkommen. Der Berliner Spezialist für Plastische Chirurgie und Mikrochirurgie Prof. Dr. Sinis nahm sich Ende 2016 der kleinen Nour an und führte die Rekonstruktion des Gesichtsnervs in der SINIS KLINK BERLIN durch.

 

 

Unmittelbar nach der Geburt, stellten die Eltern der kleinen Nour fest, dass etwas mit ihrem Baby nicht stimmte. Als Nour weinte, veränderten sich Auge und Mundwinkel nur auf der einen Seite des kleinen Gesichts, die andere Seite blieb wie gelähmt. Als Diagnose wurde eine einseitige Gesichtsnervenlähmung festgestellt, die durch Druck beim Geburtsvorgang verursacht wurde. Für die Eltern begann von diesem Zeitpunkt an ein Ärzte-Marathon und der Kampf mit der Krankenkasse. „Es ist schwer, wenn die Krankenkasse sagt, nein für ihr Kind gibt es kein Geld.“ sagt Abou Jamous (34) der Vater der kleinen Nour. „Es war unerträglich zu beobachten, wie die Eltern gegen verschlossene Türen rennen.“, so Prof. Dr. Sinis, der sich bereit erklärte den komplizierten Eingriff kostenlos in seiner Privatklinik der SINIS KLINIK BERLIN durchzuführen. Diese Operation stellt für die kleine Nour die einzige Chance auf ein normales Leben dar. Mehr noch: Wird die Operation nicht durchgeführt, droht sogar eine Erblindung, da ein Auge durch die Lähmung nicht richtig geschlossen werden kann.

 

Für die Rekonstruktion der Gesichtsnerven wird ein Nerv aus dem Unterschenkel transplantiert

 

Für die Rekonstruktion des Gesichtsnervs transplantiert Prof. Dr. Sinis einen 15 Zentimeter langen Nerv, den er zuvor aus Nours Unterschenkel entnommen hat. Am rechten Ohr setzt der Professor einen kleinen Schnitt und platziert das Nerventransplantat unter der Gesichtshaut an die richtige Stelle, wo er anwachsen und nach und nach Bewegungsimpulse erlernen wird. Viereinhalb Stunden dauerte der seltene und komplizierte Eingriff, der für die kleine Nour ein wichtiger Schritt in ein normales Leben ist. „Die Operation war für uns ein großer Meilenstein, jetzt kann es nur noch aufwärts gehen.“, so der Vater des Mädchens. Nach dem Eingriff ist die kleine Nour von der OP zwar noch gezeichnet, aber optimistisch und hat einen großen Wunsch: „Ich möchte, dass der Verband bald abgenommen wird und dass ich dann so schön wie meine Schwester und mein Bruder bin“, so das glückliche Mädchen. Ob die Operation erfolgreich war, wird sich spätestens in einem Jahr herausstellen, denn so lange brauchen die Nerven um zu heilen. Prof. Dr. Sinis ist sehr optimistisch, dass sich für Nour der große Wunsch bald erfüllen wird. „Ich kann bereits eine Symmetrie der Gesichtshälften erkennen“, so der Professor mit Herz.