Letzte Woche habe ich in meiner Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin-Dahlem eine ganz besondere Operation durchgeführt. Bei der 13-jährigen Patientin Valeria, deren linke Hand von einem bösartigen Gefäßtumor befallen war, musste ich eine nicht zu vermeidende Handamputation vornehmen. Das klingt zwar zunächst erstmal schockierend, aber die Patientin ist heute mehr als glücklich: Sie hat keine Schmerzen mehr und vor allem besteht kein Risiko und keine Ungewissheit mehr, dass der Tumor wiederkommt. Mehrere Jahre musste sie bereits mit den Ängsten und Schmerzen leben. Seitdem der Tumor bei ihr diagnostiziert wurde, ist sie nicht nur in ihrer Heimatstadt St. Petersburg operiert wurden. Mehrfache Operationen und etliche Versuche ihre Hand zu retten, scheiterten leider vergeblich.

Der Tumor wuchs so schnell, dass die Gefahr bestand, dass das Mädchen daran verblutet. Valeria und ihrer Familie blieb eine ganz gravierende Entscheidung zu treffen: Weiter zu leiden und auf ein Wunder zu hoffen – oder die Hand amputieren zu lassen. Und ihre getroffene Entscheidung war die Richtige: Durch die Amputation wird es Valeria möglich sein, dank einer Unterarm-Prothese ein fast normales Leben zu führen.

Die Ursache für die Tumorbildung bei Valeria wurde in ihrer Heimatstadt noch nicht aufgedeckt. In der Medizin werden jegliche Schwellungen und Gewebeneubildungen in der Hand als Tumor beschrieben. Es kann sich bei einer solchen Gewebevermehrung um eine Gewebsentzündung handeln, die in einer Schwellung resultiert, oder eben um eine echte Neubildung von Gewebe.

Von diesen Tumoren sind aber die meisten gutartig – weniger als 1% dieser Tumore sind bösartig. Ein bösartiger Tumor ist ein Tumor, der in das umgebende Gewebe einwächst und sich dort ausbreitet. Die Gefahr ist, dass ein bösartiger Tumor in andere Organe streuen kann. Deshalb sind sie lebensgefährlich. Die Besonderheit eines bösartigen Tumors in der Hand ist, dass er viel schneller wächst, als ein gutartiger Tumor. Obwohl Bestrahlungen und Chemotherapie helfen können, muss ein bösartiger Tumor meist operativ behandelt werden. Wie viel Gewebe bei einer solchen Operation entfernt werden muss, und in wie weit die Hand erhalten werden kann, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Bei meiner Patientin war dieser Tumor bereits so groß gewachsen, dass jede weitere Operation ihr Leben gefährdet hätte.

Die aus St. Petersburg kommende Valeria hatte in ihrem Heimatland nicht die Chance, die richtige Behandlung und Kompetenz zu erfahren. Mit der Hilfe von sozial engagierten Spendern haben wir es geschafft, Valeria in Deutschland in meiner Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie erfolgreich zu operieren. Für das junge Mädchen kann nun endlich das Leben eines normalen Teenagers beginnen. Bei Interesse an ästhetischer Chirurgie, finden Sie auf unseren Leistungsseiten Informationen zu unterschiedlichen Themen wie Lidstraffung, Faltenunterspritzung, Brustvergrößerung u.v.m.