Laut Studien ist die Brustvergrößerung auch heute noch die beliebteste Schönheitsoperation. Als eine der häufigsten Eingriffe in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, ist die Brustaugmentation für die meisten Plastischen und Ästhetischen Chirurgen ein Routineeingriff, der ohne größere Risiken mit einer Operationszeit zwischen einer und zwei Stunden durchzuführen ist. Mit einfachen Maßnahmen kann während der Brustvergrößerung mittels Implantaten das Volumen der Brust genau an die Wunschgröße und Form der Patientin angepasst werden. Die Vorhersehbarkeit der Resultate und die hohe Zufriedenheitsrate bei Brustvergrößerungen mittels qualitativ hochwertigen Silikonimplantaten sind der Grund dafür, dass dieser Trend auch mit Höhen und Tiefen stets stark bleibt.

In den 90er Jahren wurden in den USA die Silikonimplantate, die man für die Anwendung von Brustvergrößerungen benutzte, von der FDA (food and drug administration) vom Markt genommen. Man befürchtete einen möglichen Austritt des Silikons und eine mögliche Ablagerung der Substanz im Körper.  Als Folge wurden in den USA jahrzehntelang fast ausschließlich Kochsalzimplantate für die Brustvergrößerung verwendet. Nach dem Silikonskandal im Jahr 2010 in Frankreich, bei dem aufgedeckt wurde, dass Tausende von Patientinnen mit fehlerhaften Brustimplantaten operiert wurden, machte sich zunehmend eine schlechte Stimmung gegenüber Silikonimplantaten breit. Mittlerweile wurde nachgewiesen, dass Patientinnen, die Silikonimplantate tragen, weder einen höheren Silikonspiegel im Blut oder gar in der Muttermilch aufweisen, als Frauen die keine Silikonimplantate haben.

In den letzten Jahren, hat sich die Qualität der Implantate so stark verbessert, dass selbst im Falle einer Verletzung der äußeren Hülle kein Silikon austreten kann. Die qualitativ hochwertigen Implantate sind heute so robust, dass in den meisten Fällen keine Nachoperation mehr notwendig ist und eine Brustvergrößerung lebenslang haltbar ist. Aufgrund dessen wurden Silikonimplantate 2006 auch in den USA erneut zugelassen und heute für mehr als 90% der Brustvergrößerungen verwendet. Derzeitiger wissenschaftlicher Konsens ist, dass Silikonimplantate die sicherste und attraktivste Variante zum Volumenaufbau in der Brust darstellen, da Kochsalz eine Reihe von Nachteilen mit sich bringt.

In unserer Klinik verwende ich für Brustvergrößerungen die fortgeschrittenen Implantate der Firma POLYTECH. POLYTECH ist in Europa der einzige Hersteller von Brustimplantaten, die eine Microethan-Beschichtung aufweisen und die keinen flüssigen Silikonkern besitzen. Die Beschichtung zeichnet sich besonders durch ihre hohe Verträglichkeit aus. Die Beschaffenheit sorgt dafür, dass die künstliche Brust von einer natürlichen Brust kaum mehr zu unterscheiden ist.

Wichtig ist es bei der Brustvergrößerung, wie bei allen anderen Operationen, dass ein geübter Chirurg und eine vertrauenswürdige Klinik gewählt werden. Viel zu oft entscheiden sich gerade bei dieser Schönheitsoperation Patientinnen für Billiganbieter aus Osteuropa, mit der falschen Vorstellung, dass eine Brustvergrößerung überall gleich ist.

Qualitativ hochwertige Implantate sind nicht „billig“, und oft setzt man auf der Suche nach dem „günstigeren Angebot“ seine Gesundheit und sein Aussehen aufs Spiel. Ein erfahrener Ästhetischer Chirurg muss die Möglichkeiten, die Grenzen und selbstverständlich auch die Risiken aufzeigen und sich Zeit dafür nehmen, die Wünsche der Patientin zu verstehen und alle Fragen zu beantworten.