Eingefallene Wangen können ein Gesicht müde, alt und ungesund wirken lassen. Ein Phänomen, das betroffenen Frauen und Männern gleichermaßen zu schaffen macht. Eine volle Wangenregion muss jedoch kein Wunschtraum bleiben, die ästhetische Chirurgie bietet viele Möglichkeiten, um eine schöne und gesunde Fülle ins Gesicht zurückzubringen.

Gute Erfolge können zum Beispiel mit Silikonimplantaten erzielt werden. In der Wangenregion setzt man Implantate ein, die aus einem festen Silikonmantel bestehen und weniger nachgiebig sind als zum Beispiel Brustimplantate. Sie werden meist über einen Schnitt im Mundraum, genauer gesagt zwischen Wange und Kiefer, eingebracht und hinterlassen keine sichtbaren Narben.

Als zweite Möglichkeit bietet sich auch in der Wangenregion die Hyaluronsäure an. Sie wird auf den Wangenknochen gespritzt und vom Arzt so einmassiert, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Da die Hyaluronsäure nach ein bis zwei Jahren vom Körper abgebaut wird, sollte die Behandlung regelmäßig wiederholt werden.

Auch der Transfer von Eigenfett kommt hier als Behandlungsoption in Frage. Beim Aufbau der Wangen mit Eigenfett kommen sehr feine Injektionskanülen zum Einsatz, die eigens für die Gesichtschirurgie entwickelt wurden und für geringere Gewebsschwellungen nach der Operation sorgen. Für die Eigenfett-Transplantation stellt die Gesichtsregion übrigens einen der erfolgversprechendsten Einsatzbereiche dar: die Einheilungsraten des Fettgewebes liegen bei nahezu 100 Prozent.

Um größere Volumendefizite im Gesicht passgenau zu behandeln, bieten sich als vierte Möglichkeit Dermis-Fett-Transplantate an. Sie werden meist am Unterbauch oder der Scham- bzw. Leistenregion gewonnen, sind genau zurechtgeschnitten und bringen die darüber liegende Lederhaut mit. Sie kann bei einer Transplantation zur Verankerung mit genutzt werden. Die weitere Fixierung erfolgt über kleine Fäden, die nach einer Woche entfernt werden. Eingebracht werden die Transplantate über einen Hautschnitt in der Unterlidkante. Der Eingriff kann daher gut mit einer Unterlidstraffung oder einem Mittelgesichtslift kombiniert werden.

Gegebenenfalls ist es auch möglich, im Zuge eines Facelifts das Superficial Musculo Aponeurotic System (SMAS) so umzuschlagen, dass hierdurch ein Volumenaufbau der Wangen erreicht wird.

Für welchen Weg der Wangenkorrektur Sie sich entscheiden, sollte mit Ihrem behandelnden Chirurgen gründlich abgewogen werden. Nur so erzielen Sie optimale Ergebnisse. Für ein ausführliches Beratungsgespräch zu diesem Thema stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.