Sie ist anschmiegsam und bietet gleichzeitig Schutz, kann sich regenerieren und ist das größte Organ des menschlichen Körpers: die Haut. In der Chirurgie wird sie oft aufgeschnitten, gestrafft oder entfernt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass jeder Arzt dem sogenannten Hüllorgan großen Respekt entgegenbringt. Denn die Haut ist einer der faszinierendsten Bestandteile unseres Körpers.

Würde man die Haut eines Menschen auf einer ebenen Fläche ausbreiten, käme man auf eine Gesamtfläche von knapp zwei Quadratmetern. Täglich kommen einige Millimeter hinzu, um Verluste zu ersetzen. Denn pro Minute verliert jeder Mensch 40.000 Hautzellen. Im Alter von 80 Jahren hat man also rund drei Tonnen Haut verloren. Nach ungefähr einem Monat hat sich die komplette obere Haut einmal erneuert. Auf einem Quadratzentimeter des Organs tummeln sich durchschnittlich rund 150.000 Pigmentzellen, 5000 Sinneszellen, 100 Schweißdrüsen, 15 Talgdrüsen, fünf Haare, vier Meter Nervenbahnen und ein Meter Blutgefäße.

Die Haut hat zahlreiche Funktionen, ohne die unser Körper nicht lebensfähig wäre. Sie schützt uns zuallererst vor äußeren Reizen, dient der Wärmeregulation und leitet Sinneseindrücke von Berührung, Druck und Temperatur an unser Zentrales Nervensystem weiter. Auch vor Krankheitserregern oder UV-Strahlung bietet die Haut dem Menschen Schutz. Außerdem speichert sie rund ein Viertel des im Körper eingelagerten Wassers. Die sogenannte „Gänsehaut“ diente ursprünglich dazu, die Haare des Fells bei Kälte aufzustellen. Auch über unsere Gefühle gibt die Haut Auskunft. So werden wir etwa rot, wenn uns etwas peinlich ist, oder blass, wenn wir uns erschrecken.

Haut ist nicht gleich Haut. Das Organ besteht aus drei verschiedenen Schichten: der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subcutis). Jeder Schicht kommen spezielle Funktionen etwa bei der Wundheilung zu. Außerdem bildet zum Beispiel die Epidermis die besonders schützende Hornhaut, in der Dermis sitzen die wichtigen Hautanhangsgebilde wie etwa Schweißdrüsen und die Fettschicht in der Subcutis kann mehrere Zentimeter dick sein und dient als Wärmeisolator und Energiespeicher.

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