Das Schönheitsideal des weiblichen Körpers ändert sich ständig mit der Mode. Wegen des starken lateinamerikanischen Einflusses auf die moderne Popkultur und dank Stars, wie den Kardashians, hat der weibliche Hintern in den letzten Jahren immens an Interesse gewonnen. Auch bei uns, in Europa, ist die Anzahl der Po-Vergrößerungen gestiegen. Und: Wie die Trends in Sozialen Medien zeigen, wird der „Ideale Po“ immer größer. Ein seriöser plastisch-ästhetischer Chirurg wird dennoch großen Wert darauflegen, das neu geformte Gesäß mit dem übrigen Körper in harmonischen Einklang zu bringen.

In der modernen Chirurgie gibt es zwei wesentliche Methoden für eine Po-Vergrößerung: Die Vergrößerung mittels runden oder anatomischen Silikonimplantaten und der „Brazilian Butt Lift“, mittels Eigenfett. Zwar eignen sich Silikonimplantate optimal dazu, den Po rundlich aufzubauen, immer mehr wird jedoch die Variante der Eigenfett Transplantation bevorzugt. Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass die gesamte Silhouette neu geformt wird. Unerwünschtes Fett wird von einer oder mehreren Körperstellen, wie zum Beispiel vom Bauch oder von den Oberschenkeln, abgesaugt und nach entsprechender Aufbereitung im Gesäß, unterhalb des Muskelgewebes, neu platziert. Somit wird die ideale Wespentaille geschaffen und der Hintern optisch aufgebaut und geliftet. Die Resultate können ziemlich spektakulär sein, mit verhältnismäßig begrenzter Ausfallzeit.

Wichtig ist es natürlich einen Chirurgen zu finden, der umfangreiche Erfahrung mit Fetttransplantationen nachweisen kann. Bei einem Brazilian Butt Lift werden oftmals bis zu 350 ml an Fettgewebe pro Pobacke transplantiert. Das ist deutlich mehr, als zum Beispiel im Gesicht, in den Händen oder sogar in der Brust und deshalb selbstverständlich auch deutlich aufwändiger und schwieriger. Das Fett muss mit gekonnter Technik abgesaugt und steril gesammelt werden, damit die Fettzellen nach entsprechender Isolierung und Aufbereitung mit feinen, stumpfen Kanülen an der richtigen Stelle eingebracht werden können. Wenn dieses Verfahren von jemandem durchgeführt wird, der hierfür nicht die notwendige Erfahrung und Expertise nachweisen kann, können Knötchen und Zysten mögliche Folgen sein.

Im Normalfall bleiben langfristig etwa 70 bis 80% der neu platzierten Fettzellen im Gesäß erhalten. Diese Zahl kann durch äußere Einflüsse, wie zum Beispiel durch übermäßigen Nikotingenuss, verringert werden. Das endgültige Resultat ist nach etwa 4 Monaten zu sehen. Auch wenn der Trend zum „großen Hintern à la Kardashian“ sich bald wieder wenden sollte, ist die Fetttransplantation kein vorübergehender Hype, sondern eine wirklich spektakuläre Methode, den weiblichen Körper zu formen und zu perfektionieren. Wenn Sie sich eine symmetrische und weibliche Silhouette wünschen, stehe ich Ihnen gerne zu einer eingehenden Beratung in meiner Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin zur Verfügung.