Vor kurzem suchte mich in meiner Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin-Dahlem eine junge Patientin auf, um von mir eine Beratung hinsichtlich einer zweiten Nasenkorrektur zu erhalten. Die Patientin hatte sich vor einigen Jahren bei einem Autounfall ihre Nase gebrochen und sich diese in einer Düsseldorfer Klinik korrigieren lassen. Die Klinik ist relativ bekannt ist und hinterließ auch optisch bei meiner Patientin einen guten Eindruck, der sie letztlich veranlasste, sich dort operieren zu lassen. Die Operation erfolgte ohne dass im Vorfeld ein ausgiebiges Vorgespräch über die Risiken und Nachwirkungen einer Nasenkorrektur stattfand.

Nach dem Eingriff entstanden im Bereich der Nase einige Deformationen, die bei einer gründlichen Erstoperation einfach hätten vermieden werden können. Die Nase der Patientin wies eine Delle am Nasenrücken auf, die jetzt in einer zweiten Operation, mit einer Knorpeltransplantation aus dem Ohr korrigiert werden muss. Davon abgesehen wurde die Ursprungsform ihrer Nase – ohne ihr Wissen – deutlich verändert. Die Nasenspitze wurde gekürzt und gesenkt und der Nasenrücken wurde zu sehr abgetragen. Kurz gesagt: Bei der Operation wurde wegen mangelhafter Kommunikation zwischen Chirurg und Patient viel mehr gemacht als nötig, und die Patientin ist nun mit dem Resultat unzufrieden.

Um solche Missverständnisse vorzubeugen, biete ich in meiner Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin-Dahlem die Möglichkeit, mit Hilfe des Crisalix 3D Simulators das Ergebnis im Voraus zu betrachten. Diese Simulationssoftware ermöglicht es, innerhalb nur weniger Minuten durch Bilder der Nasenregion ein realistisches Vorher-Nachher-Bild zu simulieren. Somit können Patienten ihr Wunschergebnis im Voraus visualisieren und genaue Vorstellungen äußern. Auf diesem Wege kann die Entscheidung für eine Operation und die Kommunikation zwischen Patient und Chirurg deutlich vereinfacht werden, was Missverständnisse aus dem Wege schafft.

Ein positives Vertrauensverhältnis und eine gute Kommunikation zwischen Patient und Chirurg sind für ein optimales Resultat unabdingbar. Wenn Sie über eine Nasenkorrektur nachdenken und diesbezüglich Fragen oder Bedenken haben, sollten Sie dies im Vorfeld mit Ihrem Oparateur besprechen können. Der plastische Chirurg ihres Vertrauens sollte sich ausreichend Zeit für Sie nehmen und auf all Ihre Fragen eingehen, damit nichts ungeklärt bleibt.

Die Nase ist ein überaus wichtiges Organ, das uns Menschen nicht nur dabei hilft, unzählige Gerüche voneinander zu unterscheiden. Die Harmonie eines Gesichtes hängt auch viel von der Form einer Nase ab. Eine zu große, schiefe oder auch asymmetrische Nase kann daher bei einigen Menschen ein großes Unwohlsein und im schlimmsten Fall zu Minderwertigkeitskomplexen führen. Die Operation der Nase gehört daher zu einer der häufigsten durchgeführten plastischen und ästhetischen Operationen. Bei einer Nasenkorrektur können kleinere und auch größere, äußere und auch innere Deformitäten behoben werden. Bei einer inneren Nasenkorrektur werden zum Beispiel funktionelle Störungen behoben, die die Nasenatmung beanspruchen. In diesem Fall kann eine Operation von der Krankenkasse unterstützt oder auch vollständig finanziert werden. Nachzuweisen ist hier allerdings eine gesundheitliche Beeinträchtigung, damit sich die Krankenkasse an der Operation beteiligt. Bei einer äußeren Operation werden ästhetische Deformitäten behoben. Diese können zum Beispiel die folgenden sein: Eine Schiefstellung der Nase, ein Nasenhöcker, eine so genannte „Sattelnase“, zu große oder auch asymmetrische Nasenlöcher, eine Knollennase oder andere kosmetische Störungen.

Bei einer solchen Operation wird das Nasenskelett modifiziert. Wenn nötig wird bei dieser Operation die Nasenscheidewand korrigiert und begradigt. Existierende Höcker werden abgetragen und überschüssiger Knorpel entfernt. Im Anschluss wird dann der Übergang des Nasenrückens zur Nasenspitze angepasst und die Nasenspitze wenn nötig gesenkt, gehoben, verkleinert oder durch verschiedene Transplantate aufgebaut. Die Erholungsphase nach einer Nasenkorrektur kommt auf die Dauer und den Umfang der durchgeführten Operation an. Bei einer knöchernen Korrektur muss ungefähr eine Woche lang ein Nasengips getragen werden. Zudem kann es zu Blutergüssen rund um die Augenpartie (dem sogenannten „Brillenhämatom“) kommen. Bei einer solchen Operation sind die meisten Spuren allerdings nach ca. 4 Wochen vollständig verschwunden. Wenn keine Korrektur des knöchernen Nasenbeins durchgeführt wurde, ist oft auch kein Gips notwendig und die Spuren der Operation sind weitgehend unauffällig.

Wenn eine Nasenkorrektur von einem erfahrenen, qualifizierten plastischen Chirurgen durchgeführt wird, kann diese Operation das Erscheinungsbild und das Gesamtkonzept des Gesichts deutlich harmonischer und attraktiver erscheinen lassen. Da die Nase den Mittelpunkt unseres Gesichts bildet und unser Gesamterscheinungsbild erheblich beeinflusst, ist es unabdingbar, dass sich der Patient im Vorfeld ausgiebige Gedanken über seine Vorstellungen macht.

Sollte Sie weitere Fragen zu diesem Thema oder anderen Operationen wie Brustvergrößerung, Facelift oder Fettabsaugung haben, vereinbaren Sie gern ein Beratungstermin in meiner Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin-Dahlem. Ich freue mich auf Ihren Besuch und stehe Ihnen gern mit meinem professionellen Rat zu Seite.